U14 Bayernliga – Klatsche vom Tabellenführer

Die U 14 Basketballer der SpVgg Roth kassierten im Spitzenspiel der Bayernliga Süd gegen den Tabellenführer TS Jahn München mit 42:122 eine schmerzhaft hohe Niederlage.

Der Start der Rother Korbjäger war stark, doch Mitte des zweiten Viertels gaben sie den Widerstand gegen athletisch und spielerisch stark überlegene und glänzend aufgelegte Münchener auf und ließen sich vor heimischer Kulisse deklassieren.

Gut gelaunt starteten die Rother Talente, die ohne ihren erkrankten Topscorer auskommen mussten, ins erste Viertel und führten nach zwei frühen Drei-Punkt-Würfen in der dritten Minute mit erfreulichen 8:2 Punkten. Doch dann erholten sich die Gäste des TS Jahn München von der Rother Startoffensive und fanden mehr und mehr ins Spiel. Kurz vor Ende der ersten zehn Minuten erkämpften sie sich den Ausgleich und gingen mit 20:16 leicht in Führung.

Zu Beginn des zweiten Viertels baute TS Jahn den Vorsprung auf 30:17 aus, doch die Rother fingen sich wieder und kämpften sich bis zur 14. Minute auf 34:25 Punkte heran. Doch dann zogen die Gäste das Tempo merklich an, erzwangen Fehlpässe, verteidigten eng und spielten vor allem ihre körperliche Überlegenheit unter dem Korb immer mehr aus. Bis zur Pause lagen sie bereits mit 64:32 vorn.

Bis zu diesem Zeitpunkt waren die zahlreich erschienenen Zuschauer noch voller Hoffnung, dass die Rother Talente in der Pause Kräfte tanken und gestärkt wieder aufs Parkett zurückkehren würden. Doch sie wurden enttäuscht. Die Jungbasketballer der SpVgg Roth waren nicht nur körperlich unterlegen sondern enttäuschten auch mit ideenlosem Spielaufbau. Sie produzierten Fehlpässe, versuchten es mit aussichtslosen Einzelaktionen und fanden auch in der Defense kein Rezept gegen immer mehr auftrumpfende Münchener. Nach 30 Minuten führte TS Jahn mit 91:40 Punkten.

Im letzten Viertel ließen die Rother dann endgültig ihre Köpfe hängen und gaben den Kampf auf. TS Jahn baute fast ohne Widerstand den Vorsprung immer weiter aus, die Gastgeber erzielten in den gesamten letzten zehn Minuten nur noch beschämende zwei Punkte. Wie begossene Pudel schlichen sie am Ende mit einer unerwartet hohen Niederlage von 42:122 Punkten vom Platz.

„So darf man sich nicht aufgeben“, ärgerte sich Coach Felix Hilgart nach dem Spiel. „Wenn wir in der kommenden Woche hier zu Hause den FC Bayern empfangen, dann will ich eine Mannschaft sehen, die zusammen spielt, engagiert verteidigt und sich mehr zutraut. Ich hoffe, dass beim nächsten Spiel jeder einzelne mehr Verantwortung übernehmen wird.“
cvh

Es spielten: Benedikt v. Hardenberg (17), Finn Nowak (5), Marten Przybille (5), Joshua Lehn (4), David Albrecht (4), Paul Amthor (3), Kevin Ploß (2), Lukas Hahn (2), Jakob Trunk.

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