U14 Bayernliga – Heimspiel gegen den FC Bayern unglücklich verloren

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Über 100 Zuschauer unterstützten die U14 im Rückspiel gegen den FC Bayern München. Highlight war der abgebildete Motivationskuchen. Trotz aller Unterstützung und leidenschaftlicher Gegenwehr holten sich die Münchner Basketballer mit einem 82:70-Sieg den zweiten Tabellenplatz zurück.

Engagierte und faire Kämpfe unter dem Korb, schnelle, unterhaltsame Spielzüge, viele Freiwürfe, spektakuläre Treffer aber auch Pech bei knappen Fehlwürfen und einige umstrittene Schiedsrichterentscheidungen – dieses Spiel war an Spannung nicht zu überbieten. Am Ende mussten sich die Rother Jung-Basketballer mit einer 70:82 Niederlage geschlagen geben. Doch für die zahlreich erschienenen Zuschauer war es Werbung für den Basketball pur.

Nach einem Start auf Augenhöhe stand es nach zwei Minuten 4:4, doch dann hatten die Rother Pech bei einigen Würfen, die sie sonst sicher verwandeln, und die Spieler des FCB konnten sich einen Vorsprung von 15:8 Punkten erarbeiten. Nach einer Auszeit klappte es für Roth dann auch in der Defense besser, sie kamen mit einem unglaublichen Dreipunktewurf von Marten Przybille aus gut sieben Metern bis auf einen Punkt auf 20:21 heran und beendeten das erste Viertel mit einem knappen Rückstand von 20:24 Punkten.

Zu Beginn des zweiten Viertels zogen die Münchener erneut davon, nach 15 Minuten stand es 24:36, doch trotz erneuten Wurfpechs blieben die Rother Korbjäger dran, verteidigten eng und gut und gingen mit 39:48 Punkten sowie der Hoffnung in die Pause, dass sich das Blatt noch wenden würde.

Zunächst kam es anders: Nach einigen ärgerlichen Ballverlusten baute das sehr geschlossen auftretende Münchener Team seinen Vorsprung auf 57:40 aus. Doch dann hatte Roth mit acht Punkten in Folge den lang ersehnten Lauf und konnte zunächst auf 57:48 und dann bis zum Ende des dritten Viertels auf 63:55 Punkte verkürzen. Topscorer Jarle Przybille, der die Woche zuvor noch krankheitsbedingt pausieren musste, erzielte in dieser Phase 14 der 15 Rother Punkte und hielt seine Mannschaft somit weiter im Spiel.
Die letzten zehn Minuten brachten dann Aufregung und Spannung en masse: Der FCB-Nachwuchs baute den Vorsprung auf 71:59 aus, Roth kämpfte sich erneut auf 74:66 Punkte heran. Dann brachte eine Reihung unverständlicher Schiedsrichterentscheidungen Verwirrung und Protest ins Spiel. Dies gipfelte darin, dass Jarle Przybille das Spielfeld nach einer Offensiv-Aktion höchst umstritten mit fünf persönlichen Fouls verlassen musste. Dazu kam ein technisches Foul gegen den Rother Trainer Felix Hilgart, der diese Entscheidung nicht nachvollziehen konnte und die ausbleibenden Pfiffe einforderte. Die Rother Korbjäger steckten nicht auf, bekamen jedoch in der 37. Minute beim Stand von 75:68 bei drei Angriffen in Folge nicht die gerechtfertigten Freiwürfe zugesprochen. Am Ende lief ihnen die Zeit davon und so mussten sie sich mit 70:82 Punkten geschlagen geben.

Die Zahlen-Bilanz war bemerkenswert: Die Zuschauer sahen unglaubliche 90 Freiwürfe (Roth traf dabei 20/39 Würfe, der FCB 25/51), drei Rother Spieler mussten sich wegen fünf persönlicher Fouls vorzeitig verabschieden, neun von elf Spielern der SpVgg konnten sich in die Punkteliste eintragen.

„Ich bin sehr stolz auf meine Jungs“, meinte Coach Felix Hilgart nach dem Spiel. „Wir haben heute nach schwacher Anfangsphase gut ins Spiel gefunden und den Zuschauern – die uns lautstark unterstützt haben – ein tolles Spiel gezeigt. Leider hat uns im Gegensatz zum Hinspiel in den entscheidenden Phasen das Wurfglück gefehlt. Dass am Ende ein paar Schiedsrichterentscheidungen das Spiel vielleicht entscheidend beeinflussen, ist natürlich bitter und tut mir für beide Mannschaften leid, die sich hier einen tollen Schlagabtausch geliefert haben. Doch bei allem Kampfgeist war das Spiel sehr von Freundschaft und gegenseitigem Respekt geprägt.“

Auch der Trainer der Bayern, Frank Kropp, pflichtete Hilgart bei: „Die Rother Jungs spielen einen tollen Basketball und ich freue mich schon auf das nächste Duell in den Playoffs. Schade für beide Vereine, dass die Entscheidung heute nicht auf dem Platz gefallen ist.“ cvh

Es spielten Jarle Przybille (37 Punkte), Benedikt v. Hardenberg (13), Finn Nowak (4), Kevin Ploß (4), Marten Przybille (4), Paul Amthor (3), Joshua Lehn (3), Lukas Hahn (1), Jakob Trunk (1), David Albrecht und Fatih Atik.

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