Metrostars U18 aK – Zufrieden trotz Niederlage

Nürnberg, 12. Oktober 2014 (cvh)

Das beim Post SV gemeldete u18 Bezirksoberligateam (aK) der Leistungssportkooperation „Metrostars Nürnberg“ verlor das erste Saisonspiel gegen den TB 1888 Erlangen mit 50:65. Das erste Heimspiel der „Jungen Wilden“ ging zwar verloren. Doch trotz dieser Niederlage sah man am Ende des Spiels in der gerade erst eingeweihten Paul-Moor-Halle überwiegend zufriedene Gesichter.

Anfang 2013 taten sich die drei Vereine Post SV Nürnberg, SpVgg Roth und TV Altdorf mit dem Arbeitstitel „Metrostars Nürnberg“ zusammen, um ein neues Leistungssportangebot in der Metropolregion Nürnberg zu schaffen. Daraus resultierten zunächst zwei u14 Bayernliga-Mannschaften, die beim Post SV Nürnberg und der SpVgg Roth gemeldet sind. Der Versuch, gleich im Folgejahr ein Team in der u16 JBBL (Jugend Basketball Bundesliga) zu etablieren, scheiterte im Juni 2014 denkbar knapp. Bei der Qualifikation konnte das Team zwei Spiele gewinnen, für den Einzug wären jedoch drei Siege erforderlich gewesen. Um dem Team auf hohem Niveau Leistungsanreize bieten zu können, entschloss man sich daher zu dem Schritt, eine u18 Mannschaft aK (außer Konkurrenz) in der mittelfränkischen Bezirksoberliga (BOL) zu melden. Beteiligt sind derzeit Spieler aus acht Vereinen der Region; die stärkste Gruppe stellt die SpVgg Roth mit sechs Spielern.

Den besseren Start erwischten die dreizehn- bis fünfzehnjährigen Gastgeber: Mit konsequenter Ganzfeldverteidigung, gekonntem Schnellpassspiel und guter Trefferquote führten sie bereits nach vier Minuten mit 12:4 und konnten das erste Viertel gegen die sichtlich überraschten Erlanger mit 23:11 für sich entscheiden. Doch dann stellten sich die Gäste auf das Spiel der „Jungen Wilden“ ein und spielten vor allem unter dem Korb ihre Größenvorteile aus. Da es die jungen Nürnberger zusätzlich in der Offense ruhiger angehen ließen und es statt der vom Trainerteam geforderten Spielzüge mit Einzelaktionen und Distanzwürfen versuchten, stand des zur Halbzeit bereits 31:29 für die Gäste.

Im dritten Viertel bauten die Erlanger ihren Vorsprung sogar auf 55:38 Zähler aus. Doch im letzten Viertel besannen sich die beim Post SV gemeldeten Korbjäger wieder auf ihre Tugenden, spielten die Offensivspielzüge durch und legten zu Beginn einen 7:0-Punkte-Lauf hin. Auch wenn die Kräfte dann langsam nachließen: Am Ende konnten sie den Rückstand noch leicht auf 50:65 verkürzen und nahmen es sportlich, dass letztlich doch die körper- und altersmäßige Überlegenheit der Gäste den Ausschlag gab.

Teamcoach Christian Braun resümierte: „Ich war heute schon mit vielem zufrieden, vor allem in der Defense. Wenn die Jungs weiter so engagiert trainieren, dann wird auch die Offense konstanter werden.“

Es spielten: Paul Amthor, Benjamin Faatz (2 Punkte), Benedikt v. Hardenberg (17), Joshua Lehn (8), Fernando Noblet-Durruthy (6), Finn Nowak (6), Kevin Ploß (9) und Kevin Seeberger (9). Coaches: Christian Braun und Ben Zang.

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