U14 BYL – „Familienduell“ mit dem Post SV Nürnberg ohne Überraschungen

ROTH, 31. Januar 2015 (cvh)

Beim Spiel des u14 Bayernliga-Basketballteams der SpVgg Roth gegen die Trainingskollegen vom Kooperationsparter des Post SV Nürnberg reichte ein starkes Viertel für die Rother, um den erwarteten Sieg mit 90:66 ungefährdet einzufahren.

Die befreundeten Teams starteten auf Augenhöhe. Nach einem 10:4 Vorsprung für Roth nach 3 Minuten kämpften sich die Nürnberger auf 10:8 heran und konnten diese Differenz auch fast bis Ende des ersten Viertels halten (20:16).

Die lautstarke Forderung von Coach Felix Hilgart nach mehr Engagement fruchtete erst im zweiten Viertel. Hier spielten die Rother ihre körperliche Überlegenheit endlich aus, waren engagiert in der Defense und konzentriert beim Abschluss, während die Post’ler ihr Selbstvertrauen auf der Bank vergessen zu haben schienen. Mit einem 27:7-Viertel schafften sich die Rother bis zur Pause ein beruhigendes Polster (47:23).

Ins dritte Viertel startete Roth stark, zwei Mal hintereinander kam Post in den geforderten 24 Sekunden nicht zum Abschluss eines Angriffs und die Rother erarbeiteten sich einen 7-Punkte-Lauf. Doch nach 24 Minuten ließ das Engagement dann deutlich nach, zu gering war wohl die Gefahr, das Spiel noch aus der Hand zu geben. So konnten die Nürnberger mit einem deutlichen Zwischenhoch den Abstand leicht verkürzen, nach 30 Minuten stand es 66:44.

Dieses Bild setzte sich auch im letzten Viertel fort. Roth wechselte munter durch, alle acht Spieler konnten sich bis Endes des Spiels in die Scorerliste eintragen und das Spiel glich über weite Phasen mehr einem Freundschaftsspiel als einem Ligaduell. Hätten die Talente des Post SV sich selbst mehr zugetraut, wäre durchaus eine Überraschung möglich gewesen, doch letztendlich endete das Spiel so, wie alle erwartet hatten. Die Korbjäger der „Spieli“ festigten mit ihrem 90:66-Sieg ihren dritten Tabellenplatz und sind so gut wie sicher in den Playoffs.

„Wir sind heute endlich einmal konzentriert und mit der richtigen Einstellung ins Spiel gestartet“, äußerte sich Coach Hilgart nach dem Spiel. „Nachdem wir bereits in den ersten Minuten die Kontrolle über das Spiel hatten, konnte ich unseren jungen Spielern auch viel Einsatzzeit geben und sie haben einen tollen Job gemacht. Leider haben wir dann in der zweiten Halbzeit einen Gang zurück geschalten, was dem gesamten Spiel nicht gut getan hat. Herausragend war für mich heute Christian Feneberg, der als jüngerer 2002er Jahrgang schon fast eine angsteinflößende Ruhe ausstrahlte, um jeden Ball gekämpft und seinen Gegenspielern keine einfachen Aktionen erlaubt hat und immer das Auge für den Mitspieler hatte!“

Enttäuschend war bei beiden Teams die mäßige Trefferquote. Viele vermeintlich einfache Korbleger gingen auf beiden Seiten daneben – und auch die Freiwurfquote war mit jeweils unter 50 % ungewohnt schwach. Da wird’s wohl ein paar Extra-Einheiten bei den nächsten Trainings geben …   cvh

Es spielten für Roth: David Albrecht (23 Punkte, 1 Dreier), Paul Amthor (15), Adrian Bergmann (15), Christian Feneberg (8), Finn Nowak (14, 2), Niklas Oestreicher (8), Jakob Trunk (2), Chris Wagner (5)

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