Tornados U18 a.K. – 1-Punkt-Niederlage gegen Erlangen

1. März 2015 (cvh)

Die Tornados Nürnberg sind ein Jugendleistungs-Kooperationsteam mehrer mittelfränkischer Vereine, bei dem auch mehrere Spieler der SpVgg Roth spielen.

Im ersten Spiel nach drei Wochen Spielpause unterlagen die „Tornados Franken“ bei TB 1888 Erlangen denkbar knapp mit 71:72.

Die Tornados“ starteten frisch und frech gegen die körperlich extrem überlegenen Erlanger, die etliche kräftige Kolosse aufs Parkett geschickt hatten. Erlangen führte in den ersten drei Minuten knapp, dann zogen die jungen Korbjäger, für die nun die heiße Phase der Vorbereitung auf die Qualifikation der u16 JBBL (Jugendbasketballbundesliga) beginnt, zum 7:7 gleich. In der Folgezeit konnten sie sich mit einigen erfolgreichen Distanzwürfen, starken Ballgewinnen und guter Defense einen 18:9-Vorsprung erspielen, bevor in der achten Minute der Spielfluss verloren ging. Erlangen hatte ein Lauf zum 18:17. Doch dann besannen sich die jungen Nachwuchstalente wieder auf ihre Stärken und beendeten das erste Viertel mit 26:19 Punkten.

Kapitän Jarle Przybille führte sein Team zu Beginn des zweiten Viertels im Alleingang zu einem 12-Punkte-Vorsprung (33:21), welcher der höchste im gesamten Spiel bleiben sollte. Denn danach blieben die Tornados“ über drei Minuten ohne Korberfolg und Erlangen konnte bis zur Halbzeit die alte 7-Punkte-Differenz zum 45:38 wieder herstellen.

Die mitgereisten Zuschauer, die gehofft hatten, dass sich über die gesamte Spiellänge hinweg der Spielwitz, das Engagement, die Kondition sowie die technische Überlegenheit der Tornados“ gegen die wesentlich älteren und kräftigeren Erlanger würde durchsetzen können, sahen sich getäuscht. Erlangen kam mit wesentlich mehr Siegeswillen aus der Kabine und kämpfte sich mit kraftstrotzendem Auftreten, guter Rebound-Arbeit und vielen gewonnenen 1:1- Duellen unter dem Korb nach 30 Minuten bis zum 56:55 heran.

Folgerichtig gingen die Nord-Mittelfranken dann auch zu Beginn des letzten Viertels mit 64:58 in Führung und hielten diesen Vorsprung bis fünf Minuten vor dem Ende. Dann ging, auch durch ein paar Rangeleien auf dem Feld, ein Ruck durch das Tornado-Team und die Jungs zeigten noch einmal, was in ihnen steckt: Kurzpass-Spiel, gute, zu Ende durchgespielte Systeme, Ballgewinne durch eine engagierte Defense und attraktive Fastbreaks führten dazu, dass sie sich bis auf 66:70 Punkte wieder heran kämpften. Doch das Aufbäumen kam zu spät. Mit etwas Wurfpech in den letzten Sekunden mussten sie eine denkbar knappe 71:72 Niederlage hinnehmen.

Coach Christian Braun äußerte sich nach Ende des Spiels selbstkritisch: „5 Minuten sind zu wenig. Ich habe heute zu wenig Emotion, zu wenig Spannung gesehen. Unser Tempo war zu niedrig, wir haben uns nicht gewehrt und nicht aggressiv genug gespielt. Wir waren heute einfach nicht in der Lage, unser Spiel über die volle Distanz durchzusetzen und haben uns zu sehr beeindrucken lassen.“

Nach den letzten allzu leichten Siegen ist dies sicher der richtige Dämpfer zur richtigen Zeit für das junge Team. Bei dem Potenzial, das sie haben, werden sie die richtigen Schlüsse daraus ziehen.

Es spielten: Benjamin Faatz, Fernando Durruthy, Tobias Fuhrmann, Lukas Hahn, Benedikt v. Hardenberg, Kevin Plo, Jarle Przybille, Kevin Seeberger und Paul Trummeter.

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