Wiener Tagebuch – Ganz nah am Team

Wien, Anfang April (pa, lh, fn, jp)

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Teams und Betreuer sind wohlbehalten wieder aus Wien zurück. Alle haben begeistert von den tollen Erlebnissen, den Siegen und Niderlagen erzählt. Um das Turnier nochmals aus Sicht der Teilnehmer Revue passieren zu lassen und den Daheimgebliebenen Lust aufs Turnier im nächsten Jahr zu machen, haben sich einige Spieler bereit erklärt, uns in Form eines Tagebuchs an Ihren ganz persönlichen Eindrücken teilhaben zu lassen .

Tag 1: Die Ankunft in Wien (Paul Amthor, Lukas Hahn)
Nach einer langen Busfahrt sind wir in Wien angekommen. Die Stimmung war eigentlich die gesamte Fahrt über sehr gut, sodass alle wohlgelaunt ankamen. Nachdem wir die Zimmer eingerichtet hatten, gingen wir zusammen XXL Schnitzel essen (Schnitzelwirt – legendär!). Zum Nachtisch ging es noch zum Stephansdom um ein Eis zu essen (Eisdiele ist sehr empfehlenswert). Der ein oder anderen Scherz erfreute die Mitspieler und die allg. Laune stieg. Der Trainer zwang seine Schützlinge erneut zu seiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung: Referaten. Somit wurden noch die „tollen“ Themen verteilt, ehe gegen 23.00 Uhr die Lichter aus gingen – die Vorfreude auf die ersten Spiele war spürbar.

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Tag 2: Erster Spieltag (Paul Amthor, Lukas Hahn)
Nach mäßigem Frühstück, ging es zum ersten Gruppenspiel gegen Ridzene (Lettland). Es lief mehr oder minder erfolgreich, zu Beginn des Spiels zeigten wir viel Willen und Kampfgeist. Gegen Ende hin glitt uns das Spiel zunehmend aus der Hand, aufgrund von schlechten Entscheidungen im Angriff und zu wenig Cleverness in der Verteidigung. Hinzu kamen zwei – zumindest fragwürdige – Schiedsrichterentscheidungen. Entsprechend unnötig haben wir das Spiel verloren. Alles in allem können wir Spieler mit dieser Leistung nicht wirklich zufrieden sein, dennoch hat uns das Spiel gezeigt, wo wir Schwächen haben, die es gegen Bonn und die OSE Lions (Ungarn) abzustellen gilt. Trotz alledem galt der restliche Tag nicht als verloren und wir hatten noch Zeit, uns die Stadt ein wenig näher anzusehen. Nach zweistündiger Suche eines Subway Imbiss mussten wir frustriert feststellen, dass es nur eine U-Bahn Station entfernt einen gab… In weiser Voraussicht sind wir noch in einen Supermarkt gegangen um Säfte und essbares Müsli für den nächsten Morgen zu besorgen. So startet der nächste Tag sicherlich nicht wieder mäßig.

Tag 3: Zweiter Spieltag (Paul Amthor, Lukas Hahn, Jarle Przybille)
Zunächst einmal noch ein kleiner Nachtrag zum gestrigen Abend: Zu fortgeschrittener Stunde wurden noch Weh-Wehchen behandelt, die gekauften Salben aufgetragen und festgestellt, dass diese ihren Zweck bestens erfüllen.
Am nächsten Tag gab es, dank des Einkaufs vom Vortag, ein geiles Frühstück, allerdings schmeckten die neidischen Blicke von den anderen Tischen am besten.
Wir haben uns viel vorgenommen, leider nicht ganz so viel erreicht. Das erste Spiel gegen Bonn ging verloren und das Zweite gegen die OSE Lions auch. Gegen Bonn mangelte es hauptsächlich an Kommunikation in der Verteidigung, dazu sind wir nicht – wie sonst immer – als Team aufgetreten. Allerdings war die Stimmung letztlich trotzdem gut, da wir unseren Gameplan gegen OSE Lions gut umgesetzt haben und wir anerkennen mussten, dass die Gegner einfach besser als wir waren und sehr gut getroffen haben (8/9 Dreiern). Wir sind ja auch (!) zum Spassmachen und -haben hier. Nun stand auf dem Programm, die Mädchen-Mannschaft aus Roth anzufeuern. Jedes Hilfsmittel war da recht #leereflasche. Dank Erfahrungen aus dem Eishockey und Fussball, gestaltete sich diese Veranstaltung mehr als gelungen #rothermädelsinternational. Anschließend ging es zum Pizzaessen. Ein erneutes Eis danach war auch nicht zu viel und die Späße vom ersten Abend ließen sich gut wiederholen. Am Abend gab es noch die üblichen, vom Trainer verteilten Referate zu Basketball-Themen.
Als Meister der Herzen war die größte Spannung und Neugier, gegen wen es in der Zwischenrunde anzutreten gilt.

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Tag 4: Die Zwischenrunde (Paul Amthor, Lukas Hahn, Finn Nowak)
Heute konnten wir etwas länger schlafen, da unser Spiel gegen MTV München erst um 13.00 Uhr angepfiffen wurde. So konnte das Frühstück etwas entspannter gestaltet werden, was das Frühstück nicht wirklich besser machte – dem vergessenen Einkauf sei Dank. Anschließend ging es zum ersten Spiel in der ungeliebten Low-Group. Dort gelang uns der erste Sieg, allerdings konnte man sich aufgrund der erbrachten Leistung nicht wirklich freuen. Mit nur neun Punkten Unterschied gegen einen deutlich schwächeren Gegner zu gewinnen betrachten wir als gefühlte Niederlage. Auch Coach Braun war das erste Mal richtig sauer… zu recht. Den restlichen Tag verbrachten die meisten Spieler in kleineren Gruppen bei diversesten Unternehmungen. Am Abend folgten die legendären Referate und danach gingen auch recht schnell die Lichter aus, da am nächsten Tag ein Spiel um 10.30 Uhr angesetzt war und man endlich mal eine solide Leistung abrufen wollte.

Tag 5: Letzter Spieltag (Paul Amthor, Lukas Hahn)
Das frühe Aufstehen fanden alle ungeil. So waren alle am Frühstückstisch nicht so gesprächig wie sonst. Das Spiel gegen Triest (Italien) wurde mit 41:22 gewonnen und wir hatten alles umgesetzt was vorgegeben wurde, deshalb gingen alle mehr oder weniger gut gelaunt – nur die schwache Trefferquote trotz bester Wurfauswahl trübte die Stimmung – aus der Halle. Anschließend gingen wir als Team geschlossen zum Burgeressen (das darf am Karfreitag schon mal sein). So ein g’scheiter Burger (nicht Megges) ist immer geil! Danach ging es noch in die Stadthalle um die ersten Finalpartien zu sehen. Diese waren, bis auf das WU20 Finale, nicht sonderlich spannend und auch der anschließende Slam-Dunk-Contest war sehenswert aber nicht überragend spektakulär. Tagesabschluss: Referate…

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Tag 6: Abreisetag (Paul Amthor, Lukas Hahn)
Der Abschlusstext fällt kurz aus, da nicht mehr wirklich viel auf der Tagesordnung stand und die Nacht deshalb um einiges länger ausfiel. Die Coaches hatten, dank der guten Leistungen des Vortages, keine Sperrstunde ausgerufen, was rege genutzt wurde. Dazu standen die Finalspiele denen des Vortags in nichts nach und so wurde lieber geschlafen oder dahin gedöst ehe eine große Mütze Schlaf im Bus genommen wurde.

Herzlichen Dank an unser Autorenteam (Paul, Lukas, Finn, Jarle) und die allerbesten Wünsche für die anstehende JBBL-Quali.

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