Herren – Sieg in Greding nach souveränem 4. Viertel

Greding, 22.11.2015 (ht)

Mit viel Selbstbewusstsein reisten die Rother Herren nach Greding. Hatte man doch den Liganeuling in den letzten 2 Testspielen vor der Saison deutlich dominiert.

Getrübt wurde dies nur durch die vielen Ausfälle der Rother, die so nur 7 Spieler einsatzbereit hatten und auch den Coach als Spieler sich mit auf den Bogen schreiben mussten.

Schon beim Warmmachen wurde den Rothern bewusst, dass man sich hier die Kräfte einteilen musste, da der Gastgeber einerseits selber mit 12 Spielern antrat und man sich dort noch zu Saisonbeginn deutlich verstärken konnte. So waren die ersten Fünf der Gredinger den Rothern völlig unbekannt. Einzig der Größenvorteil lag noch bei den Kreishauptstädtern.

Zu Beginn konnte sich keine Mannschaft absetzen, man begann relativ verhalten und lies sich immer wieder zu Eins gegen Eins Situationen hinreißen, die oftmals nicht von Erfolg gekrönt waren. Anderseits konnte man auch in der Defense nicht so aggressiv wie gewohnt verteidigen, sowohl die Fouls als auch die Kraft mußten heute länger reichen. Ohne großen Spielfluss endete so das erste Viertel 15:16 aus Rother Sicht. Das 2. Viertel brachte kaum Veränderung. Erneut verloren sich die Rother in direkten Duellen mit Ihren Gegenspielern ohne den Ball laufen zu lassen. In Folge dessen gelang es Greding kurz vor der Halbzeitpause einen 33:27 Vorsprung herauszuspielen. In einer Auszeit kurz vor Viertelende wurde jedoch die Devise ausgegeben durch Pässe und dem Freiblocken der Centerspieler untereinander  einfache Versuche am Korb zu generieren.

Dies gelang in der letzten Minute des Viertels auch so gut, daß man mit einem 33:33 in die Halbzeit ging. Und diesmal gelang es Roth dieses Momentum mit aus der Halbzeit zu nehmen und durch Ball laufen lassen, einfache Würfe, sowohl unter dem Korb als auch aus der Mitteldistanz, zu erhalten. Man setzte sich Punkt um Punkt weiter vom Gegner ab, ohne jedoch einen Lauf gestartet zu haben. Einzig getrübt wurde dieses Viertel durch 2 Dreier der Gastgeber in der Schlußminute, so dass man dieses Viertel nur mit 53:51 für Roth beendete.

Zu dieser Phase verzichtete Greding auf viele Wechsel um den Rothern Paroli bieten zu können und ließ sehr lange seine erste Fünf auf dem Feld. Dieser Kräfteverschleiß war dann den Gredingern auch bald anzumerken. Das Umschalten zwischen Angriff und Verteidigung wurde schlechter, man erspielte sich kaum noch Situationen, sondern verließ sich hier auf Ihren besten Spieler, dem der Kräfteverschleiß aber auch deutlich anzumerken war.  Roth wechselte entsprechend Ihren Möglichkeiten jedoch weiter durch und konnte so Kräfte fürs letzte Viertel sparen. Auch war durch etwas Zurückhaltung in der Defensive keine kritische Foulbelastung erreicht und man konnte mit Vollgas ins letzte Viertel starten.

Prompt gelang der erste Lauf des Spiels. Innerhalb der ersten 5 Minuten des letzten Viertels konnte man sich auf 68:55 absetzen. Es fielen die Würfe aus der Halbdistanz, unter dem Korb nutze man durch gute Bein- und Blockarbeit seine Größenvorteile und in der Verteidigung ging man dank der gesparten Kräfte aggressiver auf die Werfer von außen drauf. Greding hatte, auch aufgrund Ihrer Unerfahrenheit, den Gästen in diesem Viertel nichts mehr entgegenzusetzen. So endete dieses Spiel mit 79:63 für die SpVgg.

Aus diesem Spiel kann man durchaus viel Positives für die nächsten Spiele mitnehmen. Durch ein geordnetes Aufbauspiel hatte man kaum Ballverluste, sowohl im Ballvortrag als auch im Setplay. Wenn es die Mannschaft schafft den Ball laufen zu lassen und so die jeweiligen Vorteile ausnutzt, sei es die Größe unter dem Korb oder die guten Mitteldistanzschützen in Szene zu setzen, wird vielleicht nicht nur die 2. Halbzeit ansehnlich wie in dieser Begegnung sondern auch das nächste Auswärtsspiel am 05.12 in Nürnberg gegen Post SV. Nur die Freiwurfquote war wieder der große Wehrmutstropfen dieser Partie. Erneut hätte man hier schon früher die Weichen auf Sieg stellen können wenn man von der Linie nicht nur 16 von 35 Versuchen getroffen hätte. Die Anzahl der erhalten Freiwürfe ist sehr positiv, nur die Verwandelten sind noch sehr ausbaufähig.

Es spielten:
Grübel (24 Punkte ), Praniulis ( 17 ), Trost ( 15 ), Hönsch ( 9 ),  Dinkel ( 5 ), Hartl ( 5 ), Quast ( 4 )

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