„Bunter Sport“ der SpVgg Roth erhält Anerkennung durch das Bundeskanzleramt

Roth, 14. Oktober 2016 (do)

Die SpVgg Roth ist einer von insgesamt 16 Stützpunktvereinen des Programms „Integration durch Sport“ (IDS) in Bayern, die im Jahr 2016 im Rahmen des Projekts „Willkommen im Sport“ (WiS) direkt durch das Bundeskanzleramt gefördert werden.

Die Basis dieser Anerkennung ist das Projekt „Bunter Sport“, mit dem sich die SpVgg Roth seit mehreren Jahren mit Sportangeboten für Asylbewerber engagiert. Dabei dienen offene Sporttreffs als niedrigschwellige Anlaufstellen mit Portalfunktion für die Sparten der teilnehmenden Vereine. Mittlerweile konnten so zahlreiche neue Vereinsmitglieder und auch mehrere Trainer gewonnen werden, die das Thema Integration durch Sport als selbstverständlichen Bestandteil des täglichen Vereinslebens praktizieren.

Am Dienstag, den 18. Oktober 2016 eröffnet die SpVgg Roth die Koordinierungsstelle Asylsport in Roth, die mit einem hauptamtlichen Mitarbeiter ausgestattet, mit den eigenen Konzepten und  Erfahrungen andere Vereine bei Sportprojekten für Menschen mit Migrationshintergrund unterstützt.

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Für die z.T. schon langjährige und intensive ehren- und hauptamtliche Arbeit der Vereine mit Geflüchteten im Sport soll dies zusätzliche Anerkennung ausdrücken. Das Projekt „Willkommen im Sport“ fördert herausragendes Engagement und Einsatz für Geflüchtete in und durch Sportvereine. Es will Geflüchtete im Sinne einer gelebten Willkommenskultur an Sport- und Bewegungsangebote heranführen und Vereine zur Bereitstellung dieser Angebote befähigen.

Um zu gewährleisten, dass die Zugangswege für Geflüchtete so offen wie möglich und ansprechend gehalten werden, sind die Angebote der Sportvereine für die Zielgruppe sowohl niederschwellig als auch zielgruppenorientiert konzipiert.

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Dies bedeutet konkret u.a.:

  • Angebote kostengünstig bis kostenfrei erstellen (in Abhängigkeit von Zuschüssen und dem Wunsch der Zielgruppe nach „zahlbaren“ Angeboten),
  • Qualifizierte Übungsleiter/innen bereitstellen, insbesondere mit Migrationshintergrund. Diese können mögliche sprachliche und kulturelle Barrieren abbauen und bei der Erstansprache der Geflüchteten unterstützend einbezogen werden,
  • Schnupperkurse anbieten,
  • Entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung stellen,
  • Unterstützung bei Sprachbarrieren leisten und die Teilhabe sichern, zum Beispiel durch den Einsatz von Dolmetschern und
  • Sportarten und Bewegungsangebote bereitstellen, die für Geflüchtete aus ihren Herkunftsländern bekannt sind oder die keine Vorerfahrung benötigen.

 

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