Damen – Sehr unglückliche Niederlage in Ansbach

27. November 2016 (ds)

Die Rother Damen wurden von Ansbach als Gäste empfangen. Nach der deutlichen Klatsche letzte Woche gegen den Absteiger aus der Bayernliga CVJM Erlangen, erhofften sich die Mädels gegen die Aufsteiger aus der Bezirksklasse ihren ersten Sieg der Saison. 

Stark in der Defense aber zu hektisch in der Offense begann das erste Viertel für die Rother Damen. Man konnte durch die Zonen Verteidigung nahezu alle Körbe in der Zone Verteidigen. Allerdings musste man sich einer guten 3er-Quote geschlagen geben. So endete das erste Viertel nach 4 getroffenen 3ern 15 zu 14 für die Gastgeber. Nach einer kurzen Besprechung entschied man sich dagegen die Zonenverteidigung umzustellen, was im Nachhinein die richtige Entscheidung war. Im 2ten Viertel konnte Ansbach keine 3er erzielen, jedoch gelang es den Rother Damen nur 6 Punkte zu erzielen, was zu einem Halbzeitergebnis von 27 zu 20 führte. 

Das körperlich stark betonte Spiel wurde im 3ten Viertel wieder mit starker Defense eröffnet und durch clevere Pick-and-Roll konnten leichte Körbe erzielt werden. Die Ansbacher waren mit der starken Offense der Rother überfordert. Allerdings gelang den Ansbacher Damen trotz körperlicher Überlegenheit der ein oder andere Punkt. Dies führte zu einem Viertelergebnis von 17 zu 14 für die Rother Damen. 

Das letzte Viertel startete mit dem Spielergebnis von 41 zu 37 für Ansbach. Gleich zu Beginn starteten die Ansbacher Damen mit einer 3er Serie, was dafür sorgte, dass die Unsicherheit der Rother wieder stieg. Man musste eine Reihe leichter Punkte der Gegner einstecken bevor  man sich wieder fing. Dann startete Roth noch mal durch und erzielte viele Körbe am Brett. Zu Beginn der letzten Minute stand ein Punkteergebnis von 59 zu 53 für Ansbach auf der Tafel. Ansbach punktete sofort wieder, wodurch der Abstand wieder auf 8 Punkte hochging. Die Nervosität der Rother Damen war hoch, aber konnten durch starke Reboundarbeit und einem 3er den Abstand bis zu den letzten 30 Sekunden auf 1 reduzieren. Mit stop-the-clock wurde Ansbach an die Freiwurflinie geschickt. Dort erzielte die Spielerin einen Treffer, was zu einem Punktestand von 62 zu 60 führte. Die letzte Auszeit wurde genommen um den Ball ins Vorfeld zu bringen und die letzten 10 Sekunden voll zu nutzen. Der erste Wurf ging daneben wurde aber von Katheder,J. gerettet und verwandelt. Diese waren die ersten Punkte von Katheder, was zum Gleichstand führte in den letzten 4 Spielsekunden. Man musste nur noch ein gerades Durchbrechen verhindern, um in die overtime zu gelangen. Nach einem schlechten 3er von den Ansbachern, der ein Airball wurde, feierten die Rother Damen bereits das erreichen der Verlängerung. Eine katastrophale Schiedsrichterentscheidung durch einen fast nicht vorhandenen Kontakt sorgte nun dafür, dass die Ansbacher Dame mit drei Freiwürfen und 0 Sekunden an die Linie geschickt wurde. Davon verwandelte sie 2, was zu einem Endergebnis von 64 zu 62 führte. Die Rother Leistung wurde nicht gewürdigt, da die Spielentscheidung durch den letzten Pfiff und nicht der Spielleistung der Teams entschieden wurde.

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